Bautag Nummer 3

Weiter geht es auf der Baustelle des Baumhaus im Kletterwald Wetzlar.

Zuerst war die Idee eine Kletterwand zu bauen, dann wurde

das höchste Baumhaus Deutschlands daraus:

Zurück nochmal kurz zum Ursprungsgedanken.
Wir wollten eine Kletterwand installieren, um dort mit dem Portaledge zu installieren.

Getreu unserem Motto: Erlebe das Abenteuer
wollten wir im Sommer 2016 dieses exklusive Event noch spannender gestalten.
Also nach Absprache mit dem Baumgutachter, der diese Buche hier freigegeben hat, geht es ran an den Speck.

…und rauf auf den Baum zur Baustelle für das Baumhaus im Kletterwald Wetzlar.

Wir starten mit der Installation der ersten Haltekonstruktion und dann kommt die Idee
obenauf noch eine Plattform zu installieren, wo die Abenteuer-Gäste übernachten können. Aber wie im Portaledge?
Gesichert am Klettergurt? hmmmm… Wie wäre es mit einer Übernachtung in luftigen Höhen OHNE sich zu sichern?

Alter! das ist ja mal krass. Dann bauen wir doch einfach ein Podest und machen noch ein Geländer drumherum.
Ja und der Aufstieg? Wieder mit Workshop zum Seilaufstieg? Abseilen und so weiter?

Wo Menschen mit Phantasie zusammenkommen, findet sich immer eine Lösung.

Die Idee reift beim Bauen weiter.
Jetzt müssen erst einmal Kanthölzer nach oben und zwar so viele, dass die Plattform groß genug wird,
so dass 2-3 Personen dort übernachten können.

Wir ziehen die Kanthölzer ab nach oben und fixieren die erste Lage kurz oberhalb des Zwiesel mit der Klemmtechnik
von unserem Podestbau für die Plattformen im Kletterwald.

Was bitte ist ein Zwiesel?

An einem Zwiesel teilt sich ein Baumstamm in zwei Stämmlinge auf.
Kurz oberhalb installieren wir die erste Lage der Kanthölzer. Obenauf kommt eine weitere Lage orthogonal versetzt.
Die obere Lage wird mit der unteren Lage verschraubt.

Dazu verwenden wir Schrauben der Größe 8x180mm.
Wir schrauben das ganze mit einem langen 6mm Bohrer vor und ab mit der Schraube ins Holz.

…und was für Werkzeug verwendet ihr denn da?

Da wir im Herbst und Winter intensiv mit Servicearbeiten beschäftigt sind und wirklich viel schrauben und bohren müssen,
haben wir uns dazu entschieden hochwertiges Werkzeug zu kaufen.
Beim Werkzeughändler unseres Vertrauens haben wir uns beraten lassen und dann sowohl einen 18 Volt Schrauber
und einen 36 Volt Schrauber gekauft.
Mit dem „kleinen“ Schrauber bohren wir vor und mit dem „großen“ Bruder jagen wir die Schrauben hinterher.

Damals – also vor 5-6 Jahren hatten wir den Eindruck, dass die 18 Volt-Schrauber ihre Mühe haben die „fetten“ Schrauben ins Holz zu drehen.
Mittlerweile sind wir eines besseren belehrt worden. Auch die 18 Volt Akkuschrauber haben mittlerweile so viel Dampf,
dass sie mit Schrauben der Güte 8x180mm locker zurecht kommen.

…und warum gerade Bosch?

Nun ja. Für die Schrauberarbeiten an den Podesten mit dem Schrauben der Größe 5x60mm haben wir uns am Anfang der Kletterwaldschraubens
einen Makita-Akkuschrauber mit 18 Volt im Angebot gekauft. Mit den „kleineren“ Schrauben kamen diese locker zurecht.

Bei den großen Schrauben (8x180mm) hatten wir den Eindruck, dass der Makita-Schrauber seine Qual hatte.
Daher sind wir dann – ebenfalls vor einigen Jahren – zu einem 36 Volt Schrauber von Bosch gewechselt.

Bei dem haben wir in der Zwischenzeit mal die Kohlen wechseln lassen und auch das Bohrfutter hatte irgendwann mal den Geist aufgegeben.
In dieser Preiskategorie kann man durchaus mal den Schrauber reparieren lassen.

  • das Bohrfutter ging damals auf Kulanz
  • der Wechsel der Kohlen hat irgendwas um die 80 Euro gekostet

In der Zwischenzeit haben allerdings die beiden Akkus den Geist aufgegeben und lassen nach kurzem, intensiven Einsatz stark nach.
Wobei man dazu sagen muss, dass die wirklich etwas geleistet haben in mindestens 7-8 Jahren Bauzeit.

Kommt ihr mit einem Schrauber auf der Baustelle aus?

Nein, nicht wirklich.
Wir sind oftmals 2-4 Schrauber am Set und haben in 2012 – oder war es 2013? – entschieden einen weiteren 36 Volt Schrauber zuzukaufen.
In der Tat eine nicht ganz so günstige Anschaffung. Doch wenn man bedenkt immer warten zu müssen, bis der Kollege
irgendwann mal den Schrauber freigeben kann und man 4 Akkus wesentlich flexibler ist,
dann wiegen dies Vorteile – und ein schnelleres Vorankommen – auf jeden Fall die Nachteile auf.

Die Schrauber, die wir empfehlen haben wir euch oben mal bei Amazon verlinkt.

Unsere Videos und auch die Berichte hier im Netz enthalten zum Teil bezahlte Produktplatzierungen.
Das macht aber gar nichts. Ihr könnt das Zeugs ja kaufen oder nicht. Es ist ein freies Land. 🙂
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Das Schrauber-Team um Parkmanager Simon

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